Über die Arbeiten

Über die Arbeiten der Werkauswahl

Die Arbeiten sind im Zeitraum 2017 bis 2019 entstanden und stellen Ergebnisse einer experimentellen Herangehensweise dar, die unterschiedlichen Parametern folgt. Ein Parameter wird im Experiment festgelegt und kann zum Beispiel sein, dass eine Linie weder einen Anfang, noch ein Ende hat oder dass die Linienführung an einem Punkt beginnt und an einem anderen wieder endet.

Chaos und Ordnung sind die Hauptthemen der Visualisierungen.
Um dem Prinzip der Selbstähnlichkeit in der fraktalen Geometrie gerecht zu werden, bietet es sich an, Arbeitsschritte ähnlich zu wiederholen. Hierdurch ergibt sich irgendwann der Zeitpunkt, an dem Chaos entsteht und gleichzeitig eine Ordnung sichtbar wird. Eine Topologie bildet sich ab. Die Betrachtung erfolgt im Stillstand der Zeit, wenn Chaos und Ordnung im Verhältnis sind.

Es handelt sich um abstrakte Arbeiten auf Papier und Leinwand, wobei flächenfüllend gearbeitet wird.
Der Farbauftrag kann intuitiv, skizzenhaft oder konstruiert sein.

Inspiriert sind die Arbeiten von Benoit Mandelbrots Werk "Die fraktale Geometrie der Natur".
Es werden mathematische Begriffe visualisiert. So wird zum Beispiel die Menge
oder die quadratische Iteration behandelt. Aber auch Kantorstaub, Küstenlinien bzw. Monsterkurven finden sich auf der Aktionsfläche und ziehen sich mit ihrem skaleninvarianten Verhalten über
einen endlosen Horizont.

Die spannende Frage lautet: Wie könnte eine fraktale also eine gebrochene Dimension aussehen, wenn man sie sichtbar machen könnte? Es ergeben sich Abbildungen, deren Deutungen
in den Interpretationsraum und zu kognitiven bzw. kreativen Prozessen einladen.

In Anlehnung an ein früheres Projekt mit dem Titel ERLEBNIS PERSPEKTIVE knüpft
ZWISCHENWELTEN an die Sichtweise von Gottfried Wilhelm Leibniz
Viele-Welten-Theorie an.

 

Über die Fotografien

Es handelt sich um Fotografien, die in den Jahren 2012 bis 2017 entstanden sind.
Kennzeichnend für die Fotografien ist das Spiel mit Licht, Schatten und Perspektive.